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Kunstrasen - jetzt geht's los!

Nachdem über Jahre immer wieder die Erstellung eines Kunstrasenplatzes für den TSV Wandsetal “angedroht”, aber aufgrund uneinheitlicher Vorstellungen innerhalb des Vereins nie realisiert wurde, konnte seit März 2017 durch die Bildung einer Interessenvertretergruppe innerhalb des Vereins das wichtige Thema strukturiert angegangen werden.

 

Mit einem einheitlichen Konzept, welches nicht nur den Bau eines Kunstrasenplatzes, sondern auch mittel- bis langfristig die Schaffung einer modernen Gesamtsportanlage auf dem Gelände Friedrichshöh berücksichtigt, wurde in diversen Gesprächen mit den entsprechenden Bezirkspolitikern und Mitarbeitern des Bezirksamtes sowie des Sportstättenbau Hamburg Abstimmungen über den Standort und über die Finanzierung geführt.

 

Wichtig war allen Beteiligten hierbei, dass nicht mit jeder kleinsten Information der „Flurfunk“ eröffnet wurde. So konnte gezielt im letzten Jahr bereits die Kampfmittelsondierung sowie die Vermessung der Sportstätte erfolgen, während im Hintergrund mit den entsprechenden Beteiligten immer wieder Gespräche bezüglich der Finanzierung liefen.

 

Bereits Anfang Januar wurde bei der Festlegung der Maßnahmen für 2018 auf der Ausschusssitzung im Bezirk Wandsbek durch die persönliche Teilnahme des TSVW und Darstellung der enormen Wichtigkeit für den Verein die erste positive Entscheidung erreicht werden. Letztendlich konnten Ende Januar 2018 mit tatkräftiger Unterstützung des SPD-Politikers Cem Berk die letzten Hürden genommen werden.

 

Im ersten Bauabschnitt ist damit die Erstellung eines Kunstrasenplatzes quer über die heutigen Grandplätze 2 und 3 vorgesehen. Die finanziellen Mittel sind freigegeben, mit den Planungen zum Bauantrag wird kurzfristig im Bezirk Wandsbek begonnen. Die daran anschließenden Ausschreibungen sowie die Auslastung der entsprechenden Fachfirmen werden dann den tatsächlichen Baubeginn vorgeben. Realistisch sollten wir davon ausgehen, dass frühestens im vierten Quartal 2018 mit dem Bau begonnen und eine Fertigstellung zum April 2019 erreicht wird. Nichtsdestotrotz werden wir innerhalb unseres vereinseigenen Gremiums weiter daran arbeiten, dies natürlich möglichst zu beschleunigen.

 

Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch, dass der Bau eines zweiten Kunstrasenplatzes auf dem heutigen Grandplatz 1 bereits in den Finanzierungskonzepten der Stadt aufgeführt ist. Dabei soll ein Sportplatz mit einer umlaufenden 400 m-Laufbahn am nördlichen Ende des Geländes über den heutigen Jugendrasen erstellt werden.

 

Insgesamt werden für die Maßnahme ca. zwei Mio. Euro durch die Stadt Hamburg zur Verfügung gestellt. Sämtliche aufgeführte Maßnahmen werden sicherlich nicht in den nächsten zwei Jahren umgesetzt, aber es ist ein Leitfaden, an dem sich aktuell der Bezirk, Politik und der TSVW orientieren.

Damit gibt es wieder eine strukturierte Perspektive für den Verein, seine Sportler und auch für Neumitglieder. Denn damit werden wir in den nächsten Jahren nicht nur mit den benachbarten Vereinen gleichziehen, sondern – gerade auch in Bezug auf weitere Sportarten wie z.B. Leichtathletik – diese überholen. Außerdem wird durch die wetterunabhängige Bespielbarkeit der Plätze ein regelmäßiger Spiel- und Trainingsbetrieb vom Jugend- bis in den Herrenbereich möglich sein, der weitere Sportler und gegebenenfalls sogar ganze Mannschaften anlocken wird.

 

Um möglichst viele der Nebenmaßnahmen (Flutlicht, Wegeführung, ggf. Parkplätze) realisieren zu können, ist es notwendig mit einem finanziellen Eigenanteil dem Bezirk gegenüber zu zeigen, dass der TSVW nicht nur wartet und empfängt, sondern auch Eigenmittel und Eigeninitiative in Bezug auf die Neugestaltung der Sportanlage Friedrichshöh zeigt. Hierzu ist jedes Mitglied aufgerufen, Spender und Sponsoren zu suchen, die dem Verein wohlgesonnen sind und die Arbeit im Verein unterstützen. Denn jeder Euro Eigenmittel kann nicht nur die Maßnahmen beschleunigen, sondern ggf. auch einen erhöhten Finanzierungszuschuss durch die Stadt nach sich ziehen.

 

Wenn der Verein das Großprojekt weiterhin mit entsprechender Eigeninitiative strukturiert begleitet, haben wir die große Möglichkeit, mittelfristig eine großartige Sportanlage für den TSVW mit einem ersten Spatenstich in 2018 zu erhalten.